Schleswig-Holstein als Kondominium. Die österreichische Verwaltung in den Elbherzogtümern.

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DE

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Frankfurt/Main

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ZLB: 96/83

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Zusammenfassung

In der Arbeit wird der Versuch unternommen, den österreichischen Anteil an der Übergangsphase (Befreiung vonder dänischen Herrschaft 1864) im Rahmen der schleswig- holsteinischen Landesgeschichte zu untersuchen. Im Vordergrund steht die Verwaltungstätigkeit der preußisch-österreichischen Obersten Zivilbehörde für Schleswig-Holstein und Lauenburg nach der Gasteiner Konvention vom August 1865, mit der Begründung, daß in dieser turbulenten Zeit die Frage der großdeutschen oder kleindeutschen Option in der historisch-politischen Diskussion schon aufgearbeitet ist, jedoch die Verwaltungsgeschichte noch der Aufarbeitung bedarf. Die spezifisch schleswig-holsteinische verwaltungshistorische Literatur setzt erst mit dem Aufgehen der beiden Herzogtümer im preußischen Staat 1866/67 ein, während die Zeit zwischen 1864 und 1866 als "Interregnum" ausgeblendet bleibt und man angesichts der buntscheckigen Verwaltung der Zeit davor überhaupt zu kapitulieren scheint. Lauenburg wird meist gar nicht beachtet und auch hier aufgrund der extrem schlechten Quellenlage nur gestreift. Der unbefriedigende Stand der österreichischen Verwaltungsgeschichte in bezug auf die untere Verwaltungsebene darf in diesem Zusammenhang nicht unerwähnt bleiben, da er zugleich als Entschuldigung für den fragmentarischen Charakter der Studie über die Verwaltung Schleswig-Holsteins dient. sg/difu

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282 S.

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Rechts- und sozialwissenschaftliche Reihe; 8