Der Gebietserhaltungsanspruch - Nachbarrechtliche Abwehransprüche gegen planwidrige Vorhaben.
Heymanns
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Heymanns
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DE
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Köln
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0012-1363
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ZLB: R 620 ZB 7120
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Abstract
Die Frage, unter welchen Voraussetzungen Nachbarn sich auf den sog. Gebietserhaltungsanspruch berufen können, um gegen nachbarliche Vorhaben gerichtlich vorzugehen, ohne eine konkrete Rechtsbetroffenheit darlegen zu müssen, gehört zu den "Klassikern" des baurechtlichen Nachbarschutzrechts. Zuletzt hat das Bundesverwaltungsgericht mit seiner sog. Wannsee-Entscheidung in einem außergewöhnlichen Einzelfall neue Maßstäbe gesetzt. Neben dem generellen steht ebenso der gebietsübergreifende Gebietserhaltungsanspruch im Fokus. Die Anwendbarkeit des Gebietserhaltungsanspruchs auch außerhalb von Baugebieten sowie sein persönlicher Anwendungsbereich sind in jüngster Zeit wiederholt Gegenstand der Rechtsprechung gewesen und bedürfen einer dogmatischen Bewertung, Ergänzung und Strukturierung.
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Deutsches Verwaltungsblatt : DVBL
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Nr. 21
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S. 1361-1369