Alter Schutt für neue Häuser. Bauen mit Recling-Beton.

Hammonia
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Hammonia

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Hamburg

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0939-625X

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ZLB: Kws 510 ZB 6884
BBR: Z 143

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Abstract

Der Stuttgarter Stadtteil Alt-Ostheim ist die Keimzelle des Bau- und Wohnungsvereins Stuttgart, der dort von 1891 bis 1901 - damals noch unter dem Namen "Verein für das Wohl der arbeitenden Klassen" - seine erste Arbeitersiedlung bauen ließ. Heute ist der Bau- und Wohnungsverein Stuttgart, der getragen wird von Unternehmen und öffentlichen Körperschaften, der zweitgrößte Vermieter der Stadt. Er betreut 636 Mietshäuser mit knapp 5.000 Wohnungen in Stuttgart und Umgebung. Die meisten der Wohnungen in der alten Arbeitersiedlung in Stuttgart-Ostheim gehören zum großen Teil auch zum Bestand. Mit dem Projekt "Wohnen in Ostheim" hat der Bauverein das gesamte Quartier verjüngt, ohne den Charakter des traditionellen Arbeiterviertels anzutasten. Es entstanden acht Neubauten mit 108 Wohnungen, mit denen ein Experiment gewagt wurde: Für die neuen Gebäude wurde Recycling-Beton (RC-Beton) verwendet. Bei der Herstellung des ressourcenschonenden Recycling-Betons (RC-Beton) ersetzen Gesteinskörnungen, die aus dem Schutt von Abrisshäusern stammen, den Kies, der im Normalbeton steckt. Es darf bis zu 45 Prozent recycelter Betonbruch zugesetzt werden. Ausgehend von dem Stuttgarter Beispiel wird in dem Beitrag über die Entwicklung des Einsatzes von RC-Beton berichtet: Im Straßenbau ober bei der unterirdischen Einbettung von Rohrleitungen wird RC-Beton schon seit längerem verwendet. Im Hochbau ist das jedoch noch weitgehend unüblich. Das Projekt in Stuttgart-Ostheim ist deutschlandweit das dritte Projekt, bei dem RC-Beton überhaupt eingesetzt wurde. Im Gegensatz dazu wird in der Schweiz der gesamte Betonbedarf bereits mit 7 Prozent RC-Beton gedeckt. In Anbetracht der gebotenen Zurückhaltung beim Verbrauch von Ressourcen sowie der vorhandenen Menge an Bauschutt ist es wünschenswert, auch in Deutschland die Recyclingquote zu erhöhen.

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Die Wohnungswirtschaft

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Nr. 11

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S. 22-23

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