Architektur ist auch ein Stück Zusammenleben. Gesellschafts- und Menschenbilder in den Architekturkonzepten von J. J. P. Oud, 1890-1963, G.Th. Rietveld, 1888-1964, und M. A. Stam, 1899-1986.

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Hannover

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ZLB: 95/698-4

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DI

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Abstract

Die Autorin geht von der These aus, daß Architektur und Architekturtheorien neben zeitgeschichtlichen und kulturellen auch persönliche Komponenten enthalten. Und sie betont, daß der biographische Aspekt einerseits eine besondere Sensibilität und ein Interesse an spezifischen Architekturthemen bezeichnet, andererseits aber auch die Gefahr der Einseitigkeit in der Beurteilung und Bewertung mit sich bringen kann. Die Wahl der niederländischen - im Titel erwähnten - Architekten der Moderne wird begründet mit dem Anspruch dieser Architekten, den Menschen und seine Bedürfnisse in den Mittelpunkt ihrer Architektur gestellt und damit zum gesellschaftlichen Fortschritt beigetragen zu haben. Ein weiteres Kriterium für die Wahl der Architekten war, daß sie nicht nur bauten, sondern auch schrieben. Zwei Untersuchungsebenen werden angewandt: 1. eine personenbezogene, in der der Zusammenhang hergestellt wird zwischen dem spezifischen Weg der drei Architekten zur Moderne (Motivation, Arbeitsschwerpunkte, Architekturtheorie, Architektursprache und Persönlichkeit) und eine themenbezogene, um die unterschiedlichen Herangehensweisen in den Konzepten der Moderne zum Wohnungs- und Städtebau, zum Berufsbild und zur Architektur darzustellen und zu vergleichen. sg/difu

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229 S.

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