Neuere Anwendungsfelder der Input-Output-Analyse in Deutschland. Tagungsband. Beiträge zum Halleschen Input-Output-Workshop 2006.
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DE
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Halle/Saale
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ZLB: 2009/487
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SW
KO
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Abstract
Der Band umfasst die aktualisierte Fassung aller Vorträge des Workshop zu den drei thematischen Schwerpunkten: Erstellung von Input-Output-Tabellen, Anwendungen der Input-Output-Methode und Preise in der Input-Output-Rechnung. Zum ersten Schwerpunkt gehören ein Blick auf den aktuellen Stand der amtlichen Input-Output-Rechnung in Deutschland und ein Beitrag über Fortschritte bei der Erstellung einer historischen Input-Output-Tabelle für das Deutsche Reich im Jahr 1936. Der zweite Schwerpunkt liegt auf verschiedenen Anwendungsfeldern der Input-Output-Methode. Ein Beitrag kommt aus den Umweltökonomischen Gesamtrechnungen, ein zweiter geht dem Zusammenhang zwischen Konsum und Verkehr nach. Auf der Grundlage der deutschen Input-Output-Tabelle für das Jahr 2000 wird nicht nur die von den Ausgaben der privaten Haushalte für Verkehrsleistungen ausgehende direkte Abhängigkeit der einzelnen Verkehrszweige vom Konsum, sondern auch die indirekte, die in den anderen Güterkäufen und in deren Wert enthalten ist, untersucht. Der dritte Schwerpunkt wendet sich der Rolle der Preise bei der Abbildung der Transaktionen in den Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen und den Input-Output-Tabellen zu. Die offenen Flanken der Deflationierung anhand der Vorjahrespreisbasis diskutiert ein Beitrag und setzt diesen die Idee der Volumensrechnung in Vorjahrespreisen mit anschließender Deflationierung anhand der im Zeitablauf geänderten Kaufkraftparitäten entgegen. Anders als in der Konzeptdebatte greift ein weiterer Beitrag auf eine Zeitreihe von deutschen Input-Output-Tabellen für die 1990er Jahre zurück, die anhand einer Festpreisbasis (Preise aus dem Jahr 1995) deflationiert wurden. Am Beispiel der in den vergangenen Jahren heftig diskutierten Importabhängigkeit der deutschen Exporte zeigt er, dass die grundsätzliche Aussage zum Anstieg des Importgehalts der Exportgüterproduktion auf gesamtwirtschaftlicher Ebene invariant gegenüber der Analyse zu jeweiligen oder konstanten Preisen ist.
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172 S.
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Sonderheft; 3/2007