Behandlungsalternativen für klimarelevante Stoffströme.

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DE

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Dessau

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1862-4804

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FO
EDOC

Abstract

Der Wegfall der Deponie als Entsorgungsoption erfordert für bedeutende Mengenströme den Weg in thermische Behandlungsalternativen. Diese Untersuchung bewertet verschiedene thermische Alternativen anhand ausgewählter Indikatoren wie CO2, aber auch NOx und einzelne Schwermetalle. Neben Hausmüll werden dabei hausmüllähnliche Gewerbeabfälle, Sperrmüll und Klärschlamm betrachtet. Im Ergebnis zeigt sich für CO2 die EBS-Herstellung und Mitverbrennung in Kraft- und Zementwerken als günstigste Alternative. Schadstoffemissionen sprechen dagegen stärker für die MVA-Option. Heizwertreich und schadstoffarm (z.B. Sperrmüll) spricht somit für die EBS-Option. Mit höheren Schadstoffgehalten überwiegen die Vorteile der MVA (z.T. gewerbliche Abfälle). Eine klare Priorisierung ist nur mit Blick auf die Einzelsituation (Anlage, Abfallqualität) möglich. Ansätze zur Optimierung bestehen bei allen Optionen. Besonderes Gewicht liegt auf der Energieeffizienz. Diese bestimmt nicht nur die Einsparung von CO2-Emissionen, sondern auch anderer Schadstoffe durch Substitution fossiler Energieerzeugung.

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93 S.

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Texte; 39/2007