Schnittstelle Erdgeschoss. Wechselwirkungen zwischen Öffentlich und Privat.
MV-Wissenschaft
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MV-Wissenschaft
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DE
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Münster
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ZLB: Kws 447/129
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DI
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Abstract
Die Autorin zeigt über eine rein architektonische Betrachtungsweise hinaus die enorme soziokulturelle Bedeutung der Erdgeschosszone im verdichteten Wohnungsbau auf. Diese herausragende Rolle begründet sich zunächst aus ihrer Position: Sie wird auf Augenhöhe wahrgenommen. Sie ist Gebäudesockel und Interaktionsraum zugleich. Hier treffen Architektur und Stadtleben, Individuum und Gemeinschaft, Privatheit und Öffentlichkeit aufeinander und formen sich aus einem Gemenge von architektonischen, sozialen und ökonomischen Schwellen und Übergangsräumen zu Räumen des Dazwischen aus. Die Autorin zeigt auf, dass diese Transfer- und Übergangszonen in enger Wechselwirkung zwischen der Typologie von Wohngebäuden und dem Charakter der angrenzenden öffentlichen Räume stehen. Die Erdgeschosszone ist also weit mehr als eine Reihung funktional notwendiger Räume, sie birgt Bereiche der Nutzbarkeit und Aneignung für die Stadbewohner und trägt somit wesentlich zur Identität eines Quartiers und damit letztlich der gesamten Stadt bei.
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194 S.