Zwei Dimensionen der Wohneigentumsungleichheit in Europa. Sind hohe Wohneigentumsquoten ein Indiz für niedrige Immobilienwerte?
Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung
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Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung
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DE
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Wiesbaden
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1869-8980
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EDOC
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Abstract
Untersuchungen von Ungleichheiten im Wohneigentum - als zentralem Element des Haushaltsvermögens - liefern Erkenntnisse über die soziale Stratifikation moderner Gesellschaften. Wir argumentieren, dass sich Ungleichheiten im Wohnen nicht nur durch unterschiedlichen Zugang zu Wohneigentum, sondern auch durch Unterschiede im Wert der Immobilien manifestieren - ein Aspekt, der in der Forschung bisher eher vernachlässigt wurde. Unter Verwendung der Daten des Survey of Health, Ageing and Retirement in Europe (SHARE) führen wir einen Vergleich der Wohneigentumsquoten und -werte zwischen 13 europäischen Ländern durch. Unsere Ergebnisse lassen darauf schließen, dass die Ungleichheit im Bereich Wohnen tatsächlich ein zweidimensionales Phänomen darstellt. Überraschend ist das Ergebnis, dass sich ein Migrationshintergrund in den europäischen Ländern zwar negativ auf die Wahrscheinlichkeit des Besitzes von Wohneigentum auswirkt, nicht aber auf den durchschnittlichen Wert des Wohneigentums. Abschließend führen wir eine explorative Untersuchung des Zusammenhangs zwischen diesen beiden Dimensionen der Wohneigentumsungleichheit durch. Unsere Analysen zeigen einen negativen, wenngleich nicht signifikanten Zusammenhang zwischen Wohneigentumsquoten und Wohneigentumswerten.
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Comparative population studies
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Nr. 4
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S. 1041-1076