Babylo minima. Mailand in der Erzählliteratur des späten Ottocento.
Niemeyer
item.page.uri.label
Loading...
Date
Journal Title
Journal ISSN
Volume Title
Publisher
Niemeyer
item.page.orlis-pc
DE
item.page.orlis-pl
Tübingen
item.page.language
item.page.issn
item.page.zdb
item.page.orlis-av
ZLB: 97/1612
item.page.type
item.page.type-orlis
DI
S
S
relationships.isAuthorOf
Abstract
Die Großstadt wird erst relativ spät ein Sujet italienischer Erzählliteratur. Dies hat zu tun mit der in Italien im Vergleich zu England und Frankreich verzögert einsetzenden Industrialisierung, die erst nach der nationalen Einigung 1861 Schubkräfte entfaltet. Mailand ist die Stadt Italiens, in der sich die Industrialisierung am stärksten niederschlug. Aufgrund ihrer geographischen Lage seit je für politische und kulturelle Impulse des europäischen Auslands empfänglich, bildete die Stadt einen Nährboden auch für literarische Innovationen. Die erste Phase der Auseinandersetzung mit dem urbanen Sujet ist noch dominiert von der Pariser Großstadtliteratur (Balzac, Zola); die pragmatische Literatur, wie die Kollektivwerke, die anläßlich der Mailänder Nationalausstellung 1881 erscheinen, orientieren sich am Geist bürgerlicher Fortschrittsgläubigkeit. Dagegen registrieren die drei zentral behandelten Autoren Verga, De Marchi und Valera genuine Phänomene urbaner Zivilisation wie den akzelerierten Wandel der Lebenswelt und sich verschärfende soziale Gegensätze. gar/difu
Description
Keywords
Journal
item.page.issue
item.page.dc-source
item.page.pageinfo
VIII, 254 S.
Citation
item.page.subject-ft
item.page.dc-subject
item.page.subject-tt
item.page.dc-relation-ispartofseries
Mimesis. Untersuchungen zu den romanischen Literaturen der Neuzeit; 28