Die industrielle Basis in Ost- und Westdeutschland. Eine vergleichende Analyse von Beschäftigungsstruktur und industrieller Konzentration in den beiden Teilräumen und in ausgewählten Stadtregionen.

Kuron
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Kuron

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Bonn

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ZLB: 2002/3526
IFL: Z 0444 - 35

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DI

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Abstract

Ausgangspunkt ist der sektorspezifische Verlauf der Transformation Ostdeutschlands, namentlich der nahezu vollständige Zusammenbruch der industriellen Warenproduktion und damit das Fehlen der Exportbasis, die Ostdeutschland in die Lage versetzen könnte, langfristig von westdeutschen Transferzahlungen unabhängig zu werden. Vor dem theoretischen Hintergrund - im wesentlichen auf Paul Krugmann zurückgehenden - industrieökonomischen Theorie räumlicher Arbeitsteilung wird die Gegenthese hergeleitet und empirisch bestätigt, dass sich zwischen Ost- und Westdeutschland arbeitsteilige Strukturen herausgebildet haben, in den der Westen das relativ größere Zentrum der Produktion auch dauerhaft bleiben wird. Daraus folgt, dass sich die industrielle Förderung in Ostdeutschland auf diejenigen eigendynamischen Wachstumspole konzentrieren sollte, die inzwischen erkennbar sind. Eine Industrialisierung der Ländlichen Räume im Nordosten nach dem Muster der alten westdeutschen Förderphilosophie wird nicht gelingen und würde diesen Räumen auch ihre komparativen Vorteile rauben. Hier sollte sich die Förderung anderen sektoralen Schwerpunkten zuwenden. difu

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232 S., Anh.

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Material zur Angewandten Geographie; 35