Die Zukunft der europäischen Stadt.
Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung
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Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung
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DE
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Bonn
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0303-2493
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ZLB: 4-Zs 2548
BBR: Z 703
IFL: Z 0073
BBR: Z 703
IFL: Z 0073
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Abstract
In vielen urbanistischen Diskussionen ist die Rede von einer Konvergenz des europäischen und amerikanischen Städtetypus. Festgemacht wird dies vor allem an der Suburbanisierung, dem Funktionswandel des öffentlichen Raums und der Tendenz zur sozialen Polarisierung. Gegen eine Gleichsetzung von europäischer und amerikanischer oder gar globalisierter Stadtentwicklung sprechen aber drei bleibende Differenzen: Abgesehen vom enormen Unterschied bei Ausmaß und Form der Flächenzersiedelung ist der Suburbanisierungsprozess in Europa sehr viel stärker auf die städtischen Zentren orientiert geblieben, die weiterhin einen erheblichen Teil der Freizeit- und Kulturangebote vorhalten. Anders als in den USA mit ihren "suburbs", "technoburbs" und "edge cities" ist erstens in Europa trotz "urban sprawl" kein wirkliches Ende der städtischen Zentralität in Sicht. Zweitens finden sich in europäischen Städten längst keine so weitgehenden Beschränkungen des öffentlichen, frei zugänglichen Raums durch Kommerzialisierung, Privatisierung und Militarisierung, wie dies vor allem in amerikanischen Vorstädten mit ihren privaten, geschützten Shopping-Malls, Drive-ins und "gated communities" der Fall ist. In Europa fügen sich z.B. Einkaufszentren in der Regel frei zugänglich in den Stadtraum ein. Drittens lässt sich die auch in Europa verstärkte soziale Polarisierung der städtischen Bevölkerung nicht mit der Situation in den amerikanischen innerstädtischen Ghettos gleichsetzen. Dem steht in vielen Teilen Europas immer noch die Praxis sozial- und wohlfahrtsstaatlicher, eben nicht durchgängig postfordistischer, neoliberaler Stadt- und Wohnungspolitik entgegen. difu
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Informationen zur Raumentwicklung
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Nr. 10/11
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S. 649-653