Öffentliche und private Steuerung von Stadtentwicklung in unterschiedlichen Gesellschaftssystemen. Ein Vergleich ost- und westdeutscher Städte.

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Lit

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DE

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Münster

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ZLB: 4-2005/3289
IFL: I 1073 - 58

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Zusammenfassung

Es werden in einer geschichtlichen Betrachtung der Stadtplanung die öffentlich bis privaten Einflusssphären und die der Steuerung dienenden Rechtsnormen unter den Aspekten Städtebau und Standortplanung, Wohnungsbau und Architektur sowie Bürgerbeteiligung erläutert und an für den Raum der DDR eigens recherchiert und in bisher unveröffentlichtem Archivmaterial sowie Experteninterviews belegt. Zur Verdeutlichung werden exemplarische Entwicklungen von vier Städten erläutert und verglichen. An ausgewählten Beispielgebieten werden Trends der städtebaulichen Entwicklung identifiziert und durch in den Stadtplanungsämtern durchgeführten qualitativen Interviews bestätigt. Best practices sowie weniger nachahmenswerte städtebauliche Planungen können herausgefiltert werden. Dabei zeigt sich, dass die ostdeutschen Städte angesichts der wirtschaftlichen und demographischen Schrumpfungsprozesse neuen städtebaulichen Strategien folgen, die den bisherigen städtebaulichen Leitvorstellungen der dichten, kompakten europäischen Stadt zum Teil widersprechen. In Zukunft muss z.B. das Ausprägungsmerkmal der Suburbanisierung, das Einfamilienhaus im Grünen, modifiziert in den Innenstadtbereichen Raum finden können. Diese Maßnahmen und die Konversion brach fallender Industriegelände sind jedoch notwendig, um die Städte zu konsolidieren und einen Wildwuchs auf der "grünen Wiese" sowohl von Gewerbe als auch Wohnsiedlungen zu begrenzen. In den ostdeutschen Städten sind für westdeutsche Städte drohende Entwicklungen vorweggenommen. Zur Vermeidung dieser Szenarien werden Empfehlungen gegeben, welchen Gebieten sich die westdeutschen Städte in Zukunft im Rahmen von integrierten Stadtentwicklungskonzepten stärker widmen müssen. oc/difu

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XI, 237 S.

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Hannoversche geographische Arbeiten; 58