Eigentümerstandortgemeinschaften und Urban Governance. Eine Untersuchung kollektiven Handelns in der Stadtentwicklung am Beispiel von Wohnquartieren im demografischen Wandel.

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Berlin

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ZLB: Kws 102/47
IfL: Z 0500 - 054

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DI

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Abstract

Die Arbeit setzt sich mit einem in Deutschland in der Modellphase befindlichen Steuerungsansatz in der Stadtentwicklung, den Eigentümerstandortgemeinschaften (ESG), auseinander. Diese sind durch eine freiwillige kollektive Entwicklung des Quartiers durch die Initiative von Immobilieneigentümern charakterisiert. Die Ergebnisse verdeutlichen, dass sich der Untersuchungsgegenstand ESG in das theoretische Spannungsfeld aus akteursbezogenen und institutionellen Erklärungsansätzen sowie steuerungsbezogenen Diskussionsbeiträgen einordnen lässt. Anhand von Fallstudien in Dortmund, Essen und Görlitz leitet die Autorin individuelle bzw. kollektive Handlungsstrategien ab und zeigt Pfadabhängigkeiten in den Handlungsstrategien sowie institutionelle Merkmale von ESG auf. Fazit: Angesichts steigernder gesamtgesellschaftlicher Komplexität und Unsicherheit zeigen ESG eine Handlungsalternative auf. Sie sind ein Urban Governance-Ansatz bei dem, für eine erfolgreiche Etablierung, sowohl staatliche wie private Akteure ihre "eingetretenen" Pfade verlassen müssen.

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370 S.

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IÖR-Schriften; 54