Vermeidung von Treibhausgasemissionen durch Steigerung der Energieeffizienz deutscher Müllverbrennungsanlagen.

Eigenverl. des Forums für Abfallwirtschaft und Altlasten
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Eigenverl. des Forums für Abfallwirtschaft und Altlasten

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DE

Erscheinungsort

Pirna

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ZLB: Kws 274/39

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DI

Zusammenfassung

Die Arbeit beschäftigt sich mit der energetischen Optimierung von Müllverbrennungsanlagen. Ziel ist die Ermittlung der Mengen an klimarelevanten Treibhausgasemissionen, die in Deutschland durch die zusätzliche Abgabe von Energie zu vermeiden sind und zu welchen CO2-Vermeidungskosten die Optimierungsmaßnahmen umsetzbar sind. Gegenwärtig wird in allen deutschen Müllverbrennungsanlagen der Energiegehalt des Abfalls genutzt, um Wärme und/oder Strom zu erzeugen und an Dritte abzugeben. Die Mengen an abgegebener Energie und die Wirkungsgrade der Anlagen unterscheiden sich erheblich. Optimierungspotenzial an einem Großteil der 70 deutschen Müllverbrennungsanlagen ist damit gegeben. An neun Anlagen, die den deutschen Anlagendurchschnitt repräsentieren, wurde analysiert welches Potenzial zu erschließen ist und welche Maßnahmen in welchem Maße zu einer Vermeidung an klimarelevanten Treibhausgasemissionen beitragen. Diese Ergebnisse wurden auf den deutschen Anlagenbestand hochgerechnet. Die Ergebnisse zeigen, dass mehrere Millionen Tonnen im Jahr an klimarelevanten Treibhausgasemissionen zusätzlich vermieden werden können. Für die Umsetzung dieser Maßnahmen sind Investitionen von über 1 Mrd. Euro zu tätigen. Mit den zusätzlich entstehenden Betriebs- und Instandhaltungskosten lassen sich CO2-Vermeidungskosten, aus gesamtwirtschaftlicher Sicht, von durchschnittlich ca. 50 Euro pro Tonne ermitteln. Für die betrachteten Optimierungsmaßnahmen liegen das jeweilige Vermeidungspotenzial und die CO2-Vermeidungskosten aus gesamtwirtschaftlicher Sicht aber unterschiedlich stark verteilt vor. Die sich ergebenden Amortisationszeiten lassen, aus Sicht der Betreiber, die Umsetzung weniger Maßnahmen zu, größere Potenziale lassen sich über ökonomische Anreize und Förderungen erschließen.

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Seiten

163 S., Anh.

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Beiträge zu Abfallwirtschaft / Altlasten; 77