Integration versus Salafismus. Identitätsfindung muslimischer Jugendlicher in Deutschland. Analysen, Methoden der Prävention, Praxisbeispiele.

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Schwalbach/Ts.

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ZLB: Kws 27/116

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Abstract

Dies ist die erste Publikation, die in einem interdisziplinären und praxisnahen Ansatz Wissenschaft, Sicherheitspolitik, Integrationspolitik, Jugend- und Bildungspolitik verzahnt und die Thematik Salafismus/Islamismus aus diesen verschiedenen Perspektiven beleuchtet. Der Band gibt Impulse, wie pädagogische Arbeit der spezifischen Suche junger Muslime nach Orientierung und Identität gerecht werden und auf diese Weise Integration in die demokratische Gesellschaft gefördert werden kann. Die Suche nach Identität und Orientierung gestaltet sich für junge Menschen in einer unübersichtlichen pluralistischen Gesellschaft mitunter schwierig. Sie müssen entscheiden, wie sie mit dem häufig negativen Image des Islams in der westlichen Gesellschaft umgehen sollen, wie sie ihren Glauben leben wollen und wie bzw. wo sie sich über diesen Glauben informieren. Islamisten bieten hier mit ihrem klaren Schwarz-Weiß-Weltbild scheinbar einfache Lösungen für komplexe und differenzierte Fragen und stellen zugleich den Islam als Gegenentwurf zur westlichen Gesellschaftsordnung dar. Vor allem Salafisten propagieren dieses Weltbild besonders offensiv mit modernen Kommunikationsmitteln, wie den sozialen Netzwerken im Internet (web 2.0). Die dahinterstehende extremistische Ideologie ist oft nicht auf den ersten Blick erkennbar. Zivilgesellschaftliche Angebote haben daher die Aufgabe, junge Menschen für die Demokratie zu gewinnen und sie zu motivieren. Mit vielfältigen präventiven Maßnahmen aus dem Integrations- und Bildungsbereich können Gesellschaft und Politik verhindern, dass junge Menschen "leichte Beute" für Extremisten werden.

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187 S.

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