Charakterisierung und Enthalogenierung von kondensierten Produkten aus der Pyrolyse von Elektronikschrott und flammfesten Kunststofffen.
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DE
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Duisburg
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ZLB: 96/3209
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DI
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Abstract
Jedes Jahr fallen in den alten Bundesländern 1,2 bis 1,5 Millionen Tonnen Elektro- und Elektronikschrott zur Entsorgung an. Eine gesetzliche Regelung zur Behandlung dieser Abfälle wird mit dem Inkrafttreten der Elektronikschrott-Verordnung gegeben. Im Entwurf dieser Verordnung wird durch die Unterscheidung in elf Produktgruppen bereits deutlich, welche hohen Anforderungen an die Verwertungs- und Entsorgungstechnologien gestellt werden. Es wird unterschieden zwischen Haushaltsgeräten, Geräten der Unterhaltungselektronik, Büro- und Kommunikationsgeräten etc. Stehen diese Geräte zur Entsorgung an, bilden sie ein sehr komplexes System, das sich aus den verschiedensten Wert- und Werkstoffen zusammensetzt. Im Rahmen der Arbeit werden die kondensierten Produkte, wie sie nach dem Pyrocom-Verfahren aus Elektronikschrott und flammfesten Kunststoffen erhalten werden, durch eine entsprechende Analytik charakterisiert. Die Analysedaten der Pyrolyseöle wie auch der anfallenden Wässer aus der Gasbehandlung ermöglichen sowohl eine Optimierung der Prozeßführung als auch Aussagen über die Leistungsfähigkeit des Verfahrens und die Verwertbarkeit der Produkte. Für eine uneingeschränkte Vermarktbarkeit der Pyrolyseöle als Brennstoff bei Einhaltung der Emissionsgrenzwerte ist eine Enthalogenierung dieser Öle erforderlich. In diesem Zusammenhang wird die Anwendbarkeit verschiedener Technologien zur Enthalogenierung von Kohlenwasserstoffen experimentell untersucht. sg/difu
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III, 135 S.