Bevölkerungsbiologische Überlegungen zur Bevölkerungsentwicklung in der BRD und der DDR seit 1945 unter besonderer Berücksichtigung der Zuwanderung ausländischer Arbeitnehmer in die BRD nach 1961

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SEBI: 76/4232

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Drei Faktorenkomplexe der Bevölkerungsentwicklung haben nach dem zweiten Weltkrieg entscheidenden Einfluß gehabt Die Wanderungsbewegungen bis 1961 (Vertriebene und ,,politische'' Flüchtlinge), der Geburtenrückgang seit Mitte der 60er Jahre in beiden deutschen Staaten und die ausländischen Arbeitnehmer in der Bundesrepublik. Vertriebene und Flüchtlinge sowie die Ausländer haben die Bevölkerungsstruktur der BRD nacheinander erheblich beeinflußt und verändert. Unterschiedliche Voraussetzungen in der Altersstruktur, vor allem aber die einseitige Wanderungsbewegung und das Fehlen der statistisch relevanten Ausländerzahlen in der DDR, haben zu einer unterschiedlichen Entwicklung geführt. Durch die Abwanderung wurde die Alterstruktur der DDR deutlich verschlechtert und ihre zukünftige Regeneration erschwert; erst ca. 1990 wird diese Auswirkung der Abwanderung ausgeglichen sein. Seit Mitte der 60er Jahre nehmen die Ausländer einen bedeutenden Anteil am Bevölkerungswachstum der BRD ein; ohne sie würde es bereits seit Jahren ein Geburtendefizit geben.

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Schlagwörter

Bevölkerungsentwicklung, Wanderungsbewegung, Ausländer, Demographie, Wirtschaft, Biologie

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Clausthal-Zellerfeld: Bönecke-Druck (1976), 276 S., Kt.; Abb.; Tab.; Lit.; Zus.(naturwiss.Diss.; Braunschweig 1976)

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Bevölkerungsentwicklung, Wanderungsbewegung, Ausländer, Demographie, Wirtschaft, Biologie

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