Suche nach Prioritäten. Altfahrzeugverwertung im Spannungsfeld der Umweltpolitik.
Deutscher Fachverl.
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Deutscher Fachverl.
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DE
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Frankfurt/Main
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0933-3754
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ZLB: 4-Zs 5887
BBR: Z 551
BBR: Z 551
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Abstract
Derzeit gibt es in der Bundesrepublik Deutschland 7 große Automobilhersteller, 1149 Demontagebetriebe und 37 Schredderanlagen, die sich um die Umsetzung der Altfahrzeugrücknahme, -demontage und -verwertung kümmern. In den letzten Jahren wurden allein etwa 100 Millionen Euro in Schreddertechnik und -verfahren investiert, um die steigenden Anforderungen des Umweltrechts zu erfüllen. Die Bundesvereinigung Deutscher Stahl-Recycling-Wirtschaft (BDSV) begrüßte ausdrücklich die im Rahmen des zweiten Konjunkturprogramms der Bundesregierung verabschiedete Abwrackprämie für Personenkraftwagen. Nach Jahren zurückgehender Altfahrzeugeingänge wird nun eine Steigerung von zirka 50 Prozent erwartet und die Investitionen der Branche scheinen sich zu lohnen. In dem Beitrag werden nach dem Blick auf die Automobilindustrie sowie die Entsorgungswirtschaft die Umweltaspekte der Abwrackprämie beschrieben. Es wird ausgeführt, dass am Ende der Nutzungsphase die Entsorgung von Altfahrzeugen angesichts stark gestiegener Metall- und Rohstoffpreise durchaus zu einem lukrativen Markt werden kann, ein Fahrzeug jedoch je länger die Lebensdauer wird, umso ökoeffizienter wird. Eine ganzheitliche Betrachtungsweise umweltpolitischer Forderungen ist notwendig, um den Herausforderungen der Zukunft gewachsen zu sein. Bei der Produktion von Fahrzeugen ist stärker zu berücksichtigen, wie ein Fahrzeug gestaltet werden kann, das sowohl in der Herstellung als auch in der Entsorgung möglichst geringe Auswirkungen auf das Klima hat.
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Journal
Entsorga-Magazin
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Nr. 4
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S. 23-25