Engagement für Geflüchtete - eine Sache des Glaubens? Die Rolle der Religion für die Flüchtlingshilfe.
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Gütersloh
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EDOC
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Abstract
Der Religionsmonitor der Bertelsmann Stiftung untersucht anhand repräsentativer Bevölkerungsumfragen, welche Rolle Religion und die zunehmende religiöse Vielfalt in europäischen Gesellschaften spielen. Ziel ist es besser zu verstehen, unter welchen Bedingungen ein Zusammenleben von Menschen verschiedener Glaubenszugehörigkeit, aber auch von Menschen ohne religiösen Glauben dauerhaft gelingen kann - was sie verbindet und was sie auseinandertreibt. Im Rahmen des Religionsmonitors haben Ende 2016 zum dritten Mal nach 2007 und 2013 Menschen Auskunft gegeben. Insgesamt bestätigen die Ergebnisse des Religionsmonitors, dass es sich lohnt, genauer hinzusehen und Vorbehalte nicht allein deswegen für die Realität zu halten, weil sie allzu oft wiederholt werden. So legt die Studie nahe, dass sich Muslime mehr als alle anderen Religionen, aber auch mehr als Nichtreligiöse für Geflüchtete engagieren. Nahezu jeder zweite Muslim und jede zweite Muslimin waren 2016 in der Flüchtlingshilfe aktiv. Die meisten waren nicht nur einmalig, sondern regelmäßig im Einsatz. Die Studie zeigt auch, dass die Mehrheit der Engagierten kein besonderes Sendungsbewusstsein mitbringt und damit weit entfernt davon ist, Flüchtlinge religiös zu indoktrinieren. Nur eine Minderheit bejaht, möglichst viele Menschen für die eigenen Grundüberzeugungen gewinnen zu wollen. Zu diesen Grundüberzeugungen zählt allerdings in fast allen Fällen eine tolerante Haltung gegenüber anderen religiösen Traditionen und Weltanschauungen.
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54 S.