Städtischer Verkehr zwischen individueller Logik und kollektivem Wahnsinn.
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Zusammenfassung
Der ursprüngliche Zweck der Beschleunigung, nämlich die Reisezeitersparnis, hat in den Raum ausgreifende Bedürfnisse geweckt, die den Einsparungseffekt wieder zunichte machen. Diese Bedürfnisse der Raumeroberung erweisen sich als unermeßlich und unersättlich. Die beiden Komponenten, Logik der Zeitersparnis und Ausdehnung in den Raum, setzen wechselseitig eine Beschleunigungsspirale in Gang, die nur durch die technische Qualität der Verkehrsmittel, den Ausbaugrad der Infrastruktur und die massenhafte Verfügbarkeit der Verkehrsmittel gebremst werden kann. Doch leider bringt die Beschleunigung nicht nur Nutzen und Vorteile, sondern auch Kosten und Nachteile mit sich. In den gewachsenen europäischen Städten sind die Grenzkosten der Beschleunigung längst erreicht. Trotzdem dreht sich die Spirale der Beschleunigung unverdrossen weiter. Wenn man über Lösungen aus diesem Dilemma nachdenkt, so ist bei der Suche nach sinnvollen Maßnahmen bei den Bestimmungsgründen des Geschwindigkeitsniveaus anzusetzen. (-y-)
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Großstadt, Verkehrspolitik, Verkehrsplanung, Verkehrssystem, Mobilität, Verkehrsmittel, Individualverkehr, Infrastruktur, Steuerungsmaßnahme, Stadtplanung/Städtebau, Verkehr
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Bauforum, Wien 22(1989), Sondernr.Sp, S.65-68, Abb.;Tab.
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Großstadt, Verkehrspolitik, Verkehrsplanung, Verkehrssystem, Mobilität, Verkehrsmittel, Individualverkehr, Infrastruktur, Steuerungsmaßnahme, Stadtplanung/Städtebau, Verkehr