Einstellungen zu Fremden in Deutschland und Europa.
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DE
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Frankfurt/Main
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ZLB: 75/291-17
BBR: B 6999/17
BBR: B 6999/17
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Abstract
Auf der Basis europäischer (Eurobarometer) und bundesdeutscher Umfragen (Allbus, Wohlfahrtssurvey, IPOS) wird die Einstellung zu Fremden vergleichend untersucht. Dabei zeigen sich deutliche Unterschiede in den Einstellungen je nach Herkunft (EG oder Nicht-EG) und dem Status (Asylsuchende) von Fremden: Problematisch sind nicht generell Ausländer, sondern Nicht-EG Ausländer, also tatsächlich "Fremde". Ihre Aufnahme wird von einem Viertel der EG-Bevölkerung eindeutig abgelehnt, von 15 % ohne Einschränkungen befürwortet, wobei die Bundersrepublik einen mittleren Rangplatz einnimmt. Dagegen steht Deutschland mit an der Spitze bei der Einstellung, daß es "zu viele" Ausländer in der BRD gäbe (EG: 50 %, BRD West 57 %, BRD Ost 48 %), und auch bei der Gewährung von Rechten für Nicht-EG-Ausländer ist die Bundesrepublik vergleichsweise restriktiv ( wiederum im Westen mehr als im Osten). Gleichwohl nimmt Deutschland bei Berücksichtigung der jeweiligen Ausländeranteile keineswegs eine europäische Sonderrolle ein. Vergleicht man die Entwicklung in Westdeutschland seit 1980, dann zeigt sich ein kontinuierlicher Rückgang diskriminierender Einstellungen. Im Ost- West-Vergleich der BRD zeigt sich für 1990, daß Ausländerfeindlichkeit im Osten nicht stärker ausgeprägt ist als im Westen. Gegenüber Asylbewerbern zeigt man sich im Osten eher toleranter als im Westen, während man dem Zuzug von Arbeitnehmern ablehnender gegenübersteht als im Westen. - Bö.
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S.45-70