Bestimmungsgründe für die Zunahme der Mittelstandsförderung als Beispiel für Staatseingriffe.

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DE

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Köln

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ZLB: 97/2236

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Zusammenfassung

Die Mittelstandspolitik hat in den letzten Jahren sowohl auf nationaler als auch auf europäischer Ebene zunehmend an Bedeutung gewonnen: Kleinere und mittlere Unternehmen (KMU) erhalten besonders vor dem Hintergrund der Konjunkturkrise zu Beginn der 90er Jahre trotz des restriktiven Umgangs mit Haushaltsmitteln in den europäischen Staaten zunehmend Förderungen. In der Studie werden die Gründe für diese aus ordnungstheoretischer Sicht bedeutsame Entwicklung analysiert. Die Rolle staatlicher Eingriffe in die Wirtschaft wird zunächst dargelegt. Am Beispiel Deutschland wird anschließend dargestellt, worin sich die Mittelstandsförderung konkretisiert und welches Ausmaß sie in den letzten 20 Jahren angenommen hat. Zur Erklärung der Zunahme der Mittelstandsförderung werden ökonomische Ansätze (ein wettbewerbstheoretischer, ein Ansatz, der von der These ausgeht, der Mittelstand generiere positive externe Effekte und ein polit-ökonomischer) herangezogen. Zum letzteren wird ein politik-ökonomisches Modell entwickelt, mit dessen Hilfe unter Berücksichtigung des Zusammenwirkens von Politikern und Verbänden sowie der Bürokratie die Zunahme der Mittelstandsförderung erklärt werden soll. hen/difu

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ca. 200 S.

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