Integriertes Siedlungs- und Verkehrskonzept für die "Metropolregion" Hamburg.

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Bonn

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0303-2493

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BBR: Z 703
ZLB: Zs 2548
IRB: Z 885
IFL: Z 73

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Abstract

Das Fehlen einer Internalisierung ökologischer und sozialer Verkehrskosten sowie einer Integration der Verkehrs- und Raumplanung verursacht eine irrationale Verkehrsentwicklung. Parallelausbau und Konkurrenz der Verkehrssysteme, Umweltbelastung und autoabhängige Siedlungsstrukturen - am Beispiel der geplanten A 26 - zeigen, daß problemadäquate regionale Lösungen selten gefunden werden. Radiale Autobahnen haben in der Hamburger Region eine verkehrserzeugende Siedlungsentwicklung gefördert, während der Schnellbahnbau nahezu eingestellt ist. Der öffentliche Personennahverkehr kapituliert vor dem wachsenden "Kreuz-und-quer-Verkehr" in der Region. Extensiven Tempo-30-Zonen stehen große Mängel beim Radverkehr und hohe Unfallraten im Hauptverkehrsstraßennetz gegenüber, dessen Kapazität sukzessiv erhöht worden ist. Ein verkehrsvermeidendes Entwicklungsleitbild für Hamburg muß Stadt und Umland als Einheit begreifen. Das traditionelle "Achsenkonzept" ist angesichts der Zersiedlung der Achsenzwischenräume und des Wachstums nicht-radialer Verkehre im Ballungsraum um - schienengebundene - Querspangen und Tangenten zu ergänzen, die die Achsen netzförmig verknüpfen. Die verkehrsräumliche Integration bedarf regionalplanerischer Instrumente (u.a. Zusammenlegen der raumwirksamen Finanztöpfe) und veränderter bundespolitischer Rahmenbedingungen. Ein Lösungsansatz wird in der Verlagerung von Entscheidungskompetenzen und Finanzausstattung auf die regionale Ebene gesehen. - (Verf.)

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Nr.5/6

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S.295-306

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