Stochastik in der Instandhaltung.

E. Schmidt
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E. Schmidt

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Berlin

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0340-4536

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ZLB: Kws 335 ZB 6808

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Abstract

Weichen gehören zu den sensibelsten Komponenten eines Schienenverkehrssystems. An ihre einwandfreie Funktion werden aus diesem Grund die höchsten Anforderungen gestellt. Daher kommt der Instandhaltung von Weichenanlagen eine Schlüsselrolle zu. Den Ausfall von technischen Anlagen untersucht man häufig durch die Messung verschiedener Betriebsparameter mittels Sensoren. Diese sind Elemente, die - wie jede technische Einrichtung - Verschleiß und Alterung unterliegen. Kommen sie in sicherheitsrelevanten Anlagen zum Einsatz und stützt sich die Instandhaltungsstrategie auf die mittels der Sensoren erfolgte Anlagendiagnose, müssen diese selbst instandgehalten, regelmäßig überprüft und kalibriert werden. Es ist daher abzuwägen, ob die Installation eines Diagnosesystems für die Messung eines Betriebszustands notwendig ist, besonders dann, wenn Alternativen wie die in dem Beitrag beschriebene vorhanden sind. Die Sicherheitskonzepte moderner Bahnanlagen stützen sich auf probabilistische Verfahren. Dieses impliziert die Anwendung der Wahrscheinlichkeitsrechnung und statistischer Auswerteverfahren zur Beurteilung der Zuverlässigkeit von Bauteilen und ihrer Dimensionierung. Es ist daher konsequent, wenn in der Nutzungsphase die Methoden der Stochastik zur Beurteilung des Anlagenverhaltens im betrieblichen Umfeld und zur Optimierung der Leistungsfähigkeit der Anlagen angewandt werden. Entscheidend ist dabei die Datenqualität. Die ursprüngliche Funktion der Historiendaten von Weichenanlagen bestand darin, die betrieblichen Abläufe visuell wiedergeben zu können. Vor dem Hintergrund der neuen, erweiterten Nutzungsart der Historiendaten werden Entwicklungspotenziale hinsichtlich ihrer Struktur und ihres Managements sichtbar. Die Offenheit von Softwareschnittstellen und Datenprotokollen sowie die Verfügbarkeit von Daten werden zum gewichtigen Wettbewerbsfaktor im zukünftigen Instandhaltungsgeschäft.

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Verkehr und Technik

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Nr. 7

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S. 235-242

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