Sozialdemokratische Arbeiterkultur und Politik im Ruhrgebiet. Eine sozialwissenschaftlich-sozialhistorische Untersuchung am Beispiel des Raumes Gelsenkirchen.
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1987
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SEBI: 88/742-4
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Die Studie ist eine kulturgeschichtliche Längsschnittanalyse der sozioökonomischen, kommunalen und politischen Entwicklung Gelsenkirchens und deren Auswirkungen auf die sozialdemokratische Arbeiterbewegung von 1848 bis zur Gegenwart.Gefragt wird nach der Fähigkeit der Gelsenkirchener SPD, die Erfahrungen des Arbeiterlebens im kommunalen und betrieblichen Raum aufzugreifen, Deutungsmuster dieser Realität zu entwickeln, daraus Wertvorstellungen, Verhaltensnormen und Zukunftsperspektiven abzuleiten und in Politik umzusetzen.In den Jahren nach 1950 stieg die SPD in Gelsenkirchen zur dominierten Kraft auf, weil sie die mittelfristige Perspektive auskömmlichen Lebens zu bieten vermochte.Im Untergang der Montanindustrie und in den sozialstrukturvollen Folgen ökonomischer Veränderungen liegt - so der Autor - die zukünftige Gefährdung sozialdemokratischer Vorherrschaft im Ruhrgebiet, weil Voraussetzungen des SPD-Politikmodells zerfallen. kmr/difu
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Bochum: (1987), XVI, 877 S., Kt.; Tab.; Lit.(soz.Diss.; Bochum 1987)