Kulturpolitik als Flickenteppich oder Die Revolution als Schelmenstück. Ein kritischer Essay zur Kulturpolitik.

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Hamburg

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ZLB: 95/374

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Abstract

Ursprünglich als Vortrag vor der Julius-Leber-Gesellschaft gehalten und für die Veröffentlichung unverändert übernommen,befaßt sich der kritische Essay mit den Resultaten der Kunst- und Kulturpolitik der siebziger Jahre. Insbesondere greift der Autor die Vermischung von Kunst, sozialem Engagement und Alltag an. Das Zauberwort lautete Kommunikation; diese sollte alles zum Besseren wenden. "Kunst für alle!" war die Forderung. In den achtziger Jahren ist diese Kulturpolitik peu à peu gescheitert, ein neues Publikum wurde nicht gefunden. Für die neunziger Jahre lautet seine Schlußfolgerung: Decken wir die Kultur nicht mit immer neuen Entwürfen ein, sondern versorgen wir sie mit dem, wonach es ihr von seiten der Politik in Wahrheit allein ankommt - mit dem Lebensmittel Geld, und zwar im Idealfall immer dann, wenn sie selber finanziell nicht zurechtkommt. goj/difu

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37 S.

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