Leere im Rohr. Demographischer Wandel und die Wasserwirtschaft.

Deutscher Fachverl.
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Deutscher Fachverl.

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Frankfurt/Main

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0933-3754

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ZLB: 4-Zs 5887
BBR: Z 551

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Abstract

Die ostdeutschen Länder sind vom demographischen Wandel besonders betroffen. Im Jahr 2007 lebten knapp 13,2 Millionen Bürger in den fünf neuen Bundesländern. Das sind rund 10 Prozent weniger als 1991. Prognosen rechnen im Jahr 2050 mit einer voraussichtlichen Einwohnerzahl von 9 Millionen. Diese Entwicklung hat erhebliche Auswirkungen auf die technische Infrastruktur der Wasserver- und -entsorgung. Der gesunkene Wasserverbrauch, noch verstärkt durch ein ausgeprägtes Sparverhalten der Verbraucher, sorgt dafür, dass Trinkwasser bis zu fünfmal so lange in den Leitungen verbleibt, was ein erhöhtes Risiko von Keimbelastungen, Ablagerungen und Korrosionen mit sich bringt. Zudem kann die Schließung von Wasserwerken zu einem Anstieg des Grundwasserspiegels führen. Die Probleme setzen sich in der Abwasserentsorgung fort. Vor diesem Hintergrund hat Sachsen als erstes Bundesland eine Strategie für die Jahre 2007 bis 2015 entwickelt, die in dem Beitrag vorgestellt wird. Die Abwasserstrategie distanziert sich weitgehendvon großräumigen, zentralen Erschließungsmaßnahmen. Favorisiert werden dagegen flexible, kleinräumige Erschließungen mit Gruppenklärwerken und grundstücksbezogenen Kleinkläranlagen. Inzwischen folgen auch andere Bundesländer dem Beispiel und fördern den Bau von Kleinkläranlagen.

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Entsorga-Magazin

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Nr. 10

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S. 46-46

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