Auswirkungen und Konsequenzen der demographischen Entwicklung für die gesetzliche Kranken- und Pflegeversicherung. Gutachten.

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Köln

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ZLB: 2001/644

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Abstract

Der Begriff Kostendämpfung entwickelte sich zum dominierenden Beurteilungskriterium des Erfolgs oder des Misserfolgs der Gesundheitspolitik. Bisher gibt es für die Zukunftserwartung einen methodischen Streit zwischen denjenigen die die Medikalisierungsthese vertreten, die besagt, dass bei längerer Lebenserwartung von steigenden Gesundheitskosten auszugehen ist und denjenigen, die die Kompressionsthese vertreten, die von den höchsten Gesundheitskosten im letzten Lebenshalbjahr ausgeht, so dass eine zunehmende Lebenserwartung sich nur geringfügig bemerkbar macht. In der Arbeit (Gutachten) wird eine prognostische Berechnung für die Zukunft der gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung vorgelegt, bei der die Veränderung der Inanspruchnahme von Gesundheitsleistungen im Zeitablauf einbezogen wird. Damit wird auch der Widerspruch zwischen der Kompressions- und Medikalisierungsthese überwunden. Die Empirie spricht für eine Bestätigung der Kompressionsthese im ambulanten Bereich mit der Folge, dass vom ambulanten Bereich im Gesundheitswesen ein weitaus geringerer Kostendruck für die Zukunft ausgehen wird als vom stationären Sektor, in dem sich die Medikalisierungsthese zu bestätigen scheint. Wenn immer mehr Menschen immer älter werden, dann wird das zu einem überproportionalen Kostenanstieg im stationären Sektor führen. sg/difu

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288 S.

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PKV-Dokumentation; 24