Freiraumkonflikte als Forschungsfeld im verdichteten Stadtraum.
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DE
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Wiesbaden
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ZLB: Kws 215/139
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Abstract
Das Stadtgrün ist in den letzten Jahren in den Fokus von Stadtentwicklungspolitik gerückt. Im Zuge der baulichen Verdichtung der Städte will man das Stadtgrün qualitativ aufwerten, um so steigenden Nutzungsansprüchen gerecht werden zu können. Das Ziel eines multifunktional zu verdichtenden Stadtgrüns wird in diesem Beitrag durch die Thematisierung von Interessenkonflikten infrage gestellt. Dazu wird ein relationaler Begriff von Aneignung diskutiert, der erst in den Situationen von Raumaneignung anstatt von Raumnutzung spricht, wenn Nutzungskonflikte aktiv im gesellschaftlichen Diskurs verhandelt werden. Der städtische Freiraum kann anhand dieses Aneignungsbegriffes als ein räumlicher Niederschlag von andauernden und sich wandelnden Konflikten um die erlaubte, angemessene oder gewollte Nutzung von Raum diskutiert werden. Dem wird kontrastierend die Perspektive der Gartenkunst und Landschaftsarchitektur gegenübergestellt, die aus ihrer Profession heraus gestalteten Freiraum als Ergebnis eines Entwurfs oder eines Plans diskutiert und damit in der Tendenz die gesellschaftlichen Konflikte, die öffentlichen Raum prägen, ausblendet.
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S. 145-154
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RaumFragen: Stadt - Region - Landschaft