Brauchen wir eine neue Förderstruktur für ländliche Räume? Empirische Befunde und Empfehlungen für die Politik.

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DE

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Bonn

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1867-0547

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ZLB: Kws 175/19

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Abstract

Die Förderung ländlicher Räume ist eingebettet in zentrale Ausgleichsmechanismen, zu denen der bundesstaatliche und kommunale Finanzausgleich sowie die verschiedenen Zweige der Sozialversicherung zählen. Darüber hinaus kommt ein vielfältiger Mix an Fördermaßnahmen zum Einsatz. Vor allem Städtebauförderung, Regionalförderung und arbeitsmarktpolitische Hilfen bilden zusammen mit der 2. Säule der Agrarpolitik die zentralen Elemente einer Raumentwicklungspolitik für ländliche Regionen. Allerdings sind gerade die ländlichen Räume oftmals in besonderem Maße von Schrumpfungsprozessen betroffen, deren Bewältigung eine Daueraufgabe für alle Ressorts ist. Die vorhandene differenzierte Programmstruktur gilt es hierfür zu optimieren. Optimierungspotenziale werden insbesondere bei einer stärker ressortübergreifenden Ausrichtung regionaler Entwicklungskonzepte, einer stärkeren Flexibilisierung und Dezentralisierung der Förderung sowie in der Förderung ländlicher Infrastrukturen zur Sicherung der Daseinsvorsorge gesehen. Außerdem sollten alternative Finanzierungssysteme wie Regionalbudgets ergänzend zum Einsatz kommen und interkommunale Kooperationen nicht nur gefördert, sondern stärker als bisher als eine verbindliche Fördervoraussetzung gelten.

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11 S.

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BBSR-Berichte kompakt; 5/2010