Zwischen Tradition und Assimilation. Die zweite Generation türkischer Migranten in der Bundesrepublik.

Lambertus
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Lambertus

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DE

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Freiburg/Breisgau

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ZLB: 99/3352

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DI

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Abstract

In der gegenwärtigen Gesellschaft wird durch die Individualisierungsprozesse, d.h. die Freisetzung der Individuen aus vielfältigen Abhängigkeiten, eine neue Form der Vergesellschaftung von Individuen erzeugt. Die gesellschaftlichen Modernisierungsprozesse beeinflussen und verändern nicht nur die Produktionssektoren, sondern wirken in alle gesellschaftlichen Bereiche hinein und sind deshalb auch zum Gegenstand der Sozialwissenschaften geworden. Die zentralen Fragestellungen der Arbeit sind: Was bedeuten diese Modernisierungsprozesse für Migranten, die seit fast vier Jahrzehnten in der deutschen Gesellschaft leben? Wie werden sie von diesen Prozessen beeinflusst? Welche Veränderungen verursachen diese Prozesse in der Lebensweise, bei der Entwicklung einer kulturellen Identität etc. bei denjenigen, bei denen die Gesamtsituation der Migration zu den übrigen Umwälzungen noch hinzukommt? Die Arbeit will deutlich machen, dass jugendliche Migranten der zweiten Generation trotz vieler Risiken die wenigen Chancen, die sie haben, nutzen und eine Identität entwickeln, die hier als Patchwork-Identität bezeichnet wird. Darüber hinaus wird mit Hilfe von Interviews erfragt, wie diese Jugendlichen sich in ihrem Leben neu zurechtfinden. sg/difu

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195 S.

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