Jenseits von schwäbischen Spätzlemanufakturen und kiezigen Kneipen – polit-ökonomische Perspektiven auf Gentrifizierung.

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Im öffentlichen Diskurs werden häufig Studierende oder Künstler*innen als treibende Kräfte und Ursache für die Verdrängung von Arbeiterhaushalten identifiziert. Im Gegensatz zu diesen populären Erklärungsmustern argumentiert der Beitrag von Inga Jensen und Sebastian Schipper, dass Gentrifizierung ein Klassenkampf zwischen den von Vertreibung Bedrohten und den Akteuren des Immobilienkapitals ist. Um die tieferen Ursachen der Gentrifizierung zu verstehen, bietet die kritische Stadtforschung eine Reihe von theoretischen Ansätzen und Konzepten an – wie die Ertragslücken-Theorie, David Harveys politische Ökonomie der Urbanisierung oder die Neoliberalisierung der Wohnungsversorgung –, um Verdrängungsprozesse zu erklären. Im Unterschied zu den weit verbreiteten Narrativen beziehen sie grundlegende soziale Machtverhältnisse ein und bieten eine Vielzahl an Anregungen für Widerstand und politische Alternativen.

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139-149

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Interdisziplinäre Wohnungsforschung; 2