30 Jahre ostdeutsche Transformation. Sozialwissenschaftliche Ergebnisse und Perspektiven der Sächsischen Längsschnittstudie.

Psychosozial-Verl.
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Gießen

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ZLB: Kws 820 Sachsen 7

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Abstract

Seit 1987 begleitet die Sächsische Längsschnittstudie eine identische Gruppe Ostdeutscher auf dem Weg vom DDR- zum Bundesbürger. Es werden die Einstellungen und Meinungen der Teilnehmer in Bezug auf die deutsche Wiedervereinigung sowie ihre Identitätsentwicklung im Zeitverlauf dargestellt. Obwohl die Mehrheit von ihnen die deutsche Einheit begrüßt, sich über die gewonnenen Möglichkeiten freut und die innere Einheit weiter voranschreitet, besteht doch immer noch eine Doppelidentität der Teilnehmer, die sich als Bundesbürger, aber zugleich auch als Bürger der ehemaligen DDR betrachten. Die Ergebnisse der Untersuchung werden ergänzt durch Beiträge von renommierten Gastautoren, die die Daten der Studie kritisch in einen übergreifenden Rahmen der ostdeutschen Transformation einordnen.

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