Qualitätsmanagement in der kommunalen Rechnungsprüfung. Ein stufenweises Vorgehen - von der Selbstbewertung zum Peer Review.
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DE
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Köln
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Abstract
Modernes Qualitätsmanagement ist für kommunale Verwaltungen unverzichtbar. Es ist integraler Bestandteil des kommunalen Managements und zugleich eine permanente Herausforderung in der täglichen Praxis - vor allem für die Führungskräfte. Gleichwohl kann ein in regelmäßigen zeitlichen Abständen durchgeführter "Qualitätscheck" zweckmäßig sein. Dazu enthält der Bericht Empfehlungen. Die Fachdiskussion zum Qualitätsmanagement kennt mehrere umfassend angelegte Modelle, von denen das CAF (Common Assessment Framework) als allgemeiner Bezugsrahmen für den kommunalen Bereich von der KGSt empfohlen wird. Das CAF-Modell kann durch sogenannte Branchenmodelle des Qualitätsmanagements konkretisiert und ergänzt werden, die auf die jeweiligen spezifischen Fachlichkeiten der Kommune ausgerichtet sind. Für diese Konkretisierung und Ergänzung bietet sich das Peer Review an. Peer Review bedeutet die Evaluierung eines Prüfungsorgans durch einen erfahrenen und unabhängigen externen Prüfer. Peer Reviews sind für Wirtschaftsprüfer-Organisationen rechtlich vorgeschrieben und haben in der Internen Revision in der Wirtschaft und teilweise im öffentlichen Bereich bereits eine fundierte Praxis aufzuweisen. In der kommunalen Rechnungsprüfung sind sie - bis auf Ausnahmen - neu und bergen die Möglichkeit, Qualitätsentwicklung und -sicherung spezifisch und zielgenau in die Bedürfnisse der Rechnungsprüfung einzubinden. Der Bericht zeigt die Bedeutung und Instrumente des Qualitätsmanagements in der Rechnungsprüfung auf. Er verknüpft weiterhin den spezifisch-prüferbezogenen Qualitätscheck anhand der Selbstbewertung und des Peer Reviews mit dem Grundmodell des CAF und ist insoweit besonders geeignet, dem Ausdifferenzieren und der Atomisierung von Qualitätsmanagementkonzepten in den Kommunalverwaltungen mit ihren typischerweise sehr unterschiedlichen Fachgebieten entgegenzuwirken.
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73 S.
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KGSt-Bericht; 2018,1