Sozial-kulturelle Probleme junger Türkinnen in der Bundesrepublik Deutschland mit einer Studie zum Freizeitverhalten türkischer Mädchen in Köln. 2. Aufl.
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1978
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SEBI: 79/3893
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Während die Integrationsprobleme jugendlicher Ausländer in der Arbeitswelt in der Fachliteratur zunehmend Beachtung gefunden haben, handelt es sich bei dieser Arbeit um die erste ausführliche Untersuchung der geschlechtsspezifisch geprägten Freizeitproblematik junger Türkinnen in Deutschland. Die türkische Bevölkerungsminorität stellt in unserem Staat nicht nur die zahlenmäßig größte, sondern auch die an westeuropäischen Maßstäben gemessen sozio-kulturell fremdartigste Bevölkerungsgruppe dar. Nicht nur aufgrund einer häufig mangelhaften Ausländerpolitik der verantwortlichen deutschen Institutionen, sondern vor allem wegen des Zwanges, sich sowohl den heimat-orientierten Erziehungsmustern der Eltern, die in diesem Band ausführlich analysiert werden, als auch den Erwartungen einheimischer Gleichaltriger anpassen zu müssen, ist ein häufig orientierungsloses Freizeitverhalten junger Türkinnen festzustellen. Dadurch wird die Emanzipation dieser Bevölkerungsschicht insofern maßgeblich erschwert, als daß Freizeit als Integrationsfaktor ausfällt. cb/difu
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Köln: Selbstverlag (1978), VI, 259 S., Abb.; Tab.; Lit.