Antibiotikaresistenzen in Abwasser und Gewässern. Einträge, Vorkommen, Verbreitung und gesundheitliche Bedeutung antibiotikaresistenter Bakterien in der aquatischen Umwelt.

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Düren

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ZLB: Kws 256/466

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DI

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Abstract

Antibiotika finden in Humanmedizin und Intensivtierhaltung breite Anwendung. Sie gelangen über natürliche Ausscheidung von Mensch und Tier in die Umwelt. Wichtige Eintragspfade stellen Abwasser, Klärschlamm und Gülle dar. Fließgewässer bilden das Umweltkompartiment mit der größten Raumwirkung. Am Beispiel eines Kläranlagen-Einzugsgebietes ohne angeschlossenem Krankenhaus, zugehörigem Vorfluter und Abwasser-unbeeinflussten Oberläufen wird die Verbreitung erworbener bakterieller Antibiotika-Resistenzen durch kommunales Abwasser analysiert. Eine Erhebung des Risikovedie Untersuchung. Eine Risikoabschätzung hinsichtlich der Gesundheitsgefährdung bei verschiedenen potentiellen Gewässernutzungen komplettiert das Werk. Es lassen sich ganzjährig sowohl Antibiotika-resistente Krankheitserreger als auch resistente Nicht-Pathogene in Abwasser und Gewässern nachweisen. Risikowahrnehmung und Wissen um Antibiotika-Resistenzen bei der Bevölkerung zeigten sich eher als gering ausgeprägt, Da ein Zusammenhang zwischen Anwendungsmengen und Fehlanwendungen von Antibiotika mit der Resistenzverbreitung Konsens unter Experten ist, wird der adäquaten Risikokommunikation eine hohe Bedeutung im Kampf gegen Antibiotika-Resistenzen zugewiesen.

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XIX, 310 S.

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Geographische Gesundheitsforschung; 4