Die Stellung der Kommunen im französischen Republiksystem nach der Dezentralisierung von 1982.

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DE

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Konstanz

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ZLB: 2001/446-4

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DI

Zusammenfassung

Auf der Grundlage von Sekundärliteratur sowie Material amtlicher Stellen versucht die Magisterarbeit die Frage zu beantworten, inwieweit die 1982 offiziell eingeleitete Dezentralisation in Frankreich sich in Zugewinnen an Autonomie der Kommunen gegenüber dem Staat niedergeschlagen hat. Wichtiger als der Abgleich der kommunalen Kompetenzen vor und nach 1982 erweist sich die Beleuchtung, inwieweit die Instrumente zur Umsetzung derselben Neuanfang bedeuten oder in Kontinuität stehen und ob die Rahmenordnung in Zusammensetzung sowie Veränderungszuständigkeit parallel zur Kompetenzumverteilung dezentralisiert wurde oder nicht. Damit soll versucht werden zu belegen, dass die dem außerinstitutionellen politisch-sozialen Kampf zugeschriebenen Fehlsteuerungen der Dezentralisation bei genauem Hinsehen auf die Eigenart institutioneller Konfigurationen zurückzuführen sind, es soll in Verbindung damit ebenso die Kontinuität zwischen der Zeit vor und nach 1982 im Verhältnis zwischen Staat und Gebietskörperschaften bewiesen werden, so dass die Frage nach dem Ausmaß des Formalcharakters der Dezentralisation sich stellt. In Absetzung von der These vom Parteienstreit um die Dezentralisation öffnet sich der Blick für das parteienübergreifende Festhalten am "État unitaire, centralisateur". Mit diesem Ergebnis steht die Arbeit im Gegensatz zur herrschenden Lehrmeinung in Deutschland und Frankreich, die eine scharfe Trennlinie zwischen Öffentlichem Recht und empirischer Politikwissenschaft zu ziehen neigt. goj/difu

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76 S.

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