Delineation of city regions based on commuting interrelations: The example of large cities in Germany.

Institut für Wirtschaftsforschung
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Institut für Wirtschaftsforschung

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DE

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Halle/Saale

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2194-2188 (Online)
1860-5303 (Print)

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EDOC

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Abstract

Der Vergleich von Städten im Hinblick auf ihre ökonomische oder demographische Entwicklung kann zu Fehlinterpretationen führen, wenn die Städte ausschließlich in ihren administrativen Grenzen betrachtet werden. Diese Grenzen sind oft das Ergebnis weit zurückreichender historischer Prozesse und stimmen mit der heutigen Siedlungsstruktur in vielen Fällen nicht überein. Insbesondere wird die Zusammengehörigkeit von Städten mit Teilen des Umlandes aufgrund ökonomischer Verflechtungen nicht berücksichtigt. Daher wird immer wieder die Forderung erhoben, die Stadtregion als Gegenstand des räumlichen Vergleiches wie auch der Raumplanung heranzuziehen. Eine weitverbreitete Methode hierbei ist die Bildung funktionaler Regionen anhand von Pendlerverflechtungen. Zum Umland einer Kernstadt werden jene Gemeinden gezählt, deren jeweils stärkster Auspendlerstrom in diese Stadt führt und einen festgelegten Mindestschwellwert überschreitet. Hierbei bleiben allerdings die entgegengerichteten Pendlerströme unberücksichtigt. Im Beitrag wird ein Verfahren zur Bildung von Stadtregionen auf der Grundlage von bidirektionalen Verflechtungen vorgestellt. Dabei werden auch Modifikationen im Hinblick auf bestimmte Gruppen von Beschäftigten, auf die Möglichkeit von Überlappungen der Regionen, die Zusammenführung polyzentrischer Stadtregionen und die Anwendung unterschiedlicher Schwellwerte für die Pendlerintensität vorgenommen. Dies wird am Beispiel der Bildung von Stadtregionen für 81 deutsche Städte mit mehr als 100.000 Einwohnern demonstriert. Im Anschluss hieran wird die Wirkung unterschiedlicher Regionalisierungen auf die wirtschaftliche Spezialisierung der Städte bzw. Stadtregionen gezeigt.

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39 S.

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IWH-Diskussionspapiere; 4/2012