Qualifizierung von Stadtlandschaften? Grenzen und Chancen der Planung im Spiegel der städtebaulichen Praxis.

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Hamburg

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ZLB: Kws 104/64

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DI
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Abstract

Die Arbeit geht davon aus, dass die Siedlungswirklichkeit Resultat gesellschaftlicher Aushandlungsprozesse ist und dass die Ursachen für den Erfolg oder Misserfolg der Planung in den Beziehungsgeflechten dieser Aushandlungsprozesse zu suchen sind. Am Beispiel von vier Mikrostudien wird die lokale städtebauliche Praxis, also die Spanne von der Entstehung von Planwelten (Entwurfsphase) bis hin zu deren Rückübersetzung in die Siedlungswirklichkeit (Implementierung), rekonstruiert. Über die empirische Auseinandersetzung mit den Unbestimmtheiten und Dynamiken gesellschaftlicher Aushandlungsprozesse sowie die emergente Rolle der Planer innerhalb dieser Aushandlungsprozesse werden in der Arbeit Grenzen und Chancen einer zukunftsfähigen Planung entfaltet. Mit der Erkenntnis darüber, was Planung kann - oder nicht kann -, werden in einem weiteren Hauptteil der Arbeit zeitgenössische Planungsansätze im Rahmen einer Testplanung in das mittlere Alpenrheintal übersetzt und auf deren Qualifizierungspotenzial, Rückübersetzbarkeit und Robustheit hin getestet und bewertet. Zukunftsfähige Handlungstheorien der Stadtplanung müssen die Unbestimmtheiten, Dynamiken und Beziehungsgeflechten gesellschaftlicher Aushandlungsprozesse annehmen. Konkret sollen das raumplanerische und topologische Entwerfen als Handlungstheorien eines konzeptionellen Städtebaus durch ein relationales Entwerfen erweitert werden, das insbesondere auch in der Phase der Rückübersetzung disziplinäre Ziele und Inhalte proaktiv in die gesellschaftlichen Aushandlungsprozesse zu übersetzen und dadurch intendierte und nicht-intendierte räumliche Transformationen in Realzeit entwerferisch zu begleiten und mitzubestimmen weiß.

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605 S., Anh.

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