Marktabgrenzung und -feststellung im Europäischen Kartellrecht am Beispiel des Gastransportes auf der Verbundstufe.

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Bochum

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ZLB: 94/3209

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DI

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Abstract

Diese Arbeit befaßt sich mit Energietransporten im europäischen Binnenmarkt, insbesondere mit der kartellrechtlichen Problematik des leitungsgebundenen Transports durch große Verbundnetze, wie sie im Elektrizitäts- und Gassektor praktiziert werden. Hier stellt sich vor allem die Frage, wann im Falle einer verweigerten "Durchleitung" fremder Energiekontingente eine bestehende Marktmacht mißbräuchlich ausgenutzt werden kann. Die Beantwortung erfordert eine sachliche, räumliche und zeitliche Marktabgrenzung, ausgefüllt durch das Bedarfsmarktkonzept und das Konzept der Kreuzpreiselastizitäten. Im Ergebnis kann die Durchleitung fremder Kapazitäten kartellrechtlich durchaus erzwungen werden, wenn auch in den Grenzen der Zumutbarkeit und Verhältnismäßigkeit. lil/difu

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XI, 192 S.

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