Methodenhandbuch Bürgerbeteiligung. Lern- und Ergebnistransfer fördern.
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München
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ZLB: Kws 726/126:5
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SW
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Abstract
Spätestens die Proteste gegen die Erweiterung des Flughafens in Frankfurt am Main, den Bau der Dresdner Waldschlößchenbrücke oder Stuttgart 21 haben gezeigt: Die Bürgerinnen und Bürger möchten auf die konkrete Ausgestaltung ihres unmittelbaren Lebensumfeldes stärker als bisher Einfluss nehmen. Durch eine frühzeitige Einbindung der Bürgerschaft in Entscheidungsprozesse lassen sich u. a. mögliche Konflikte zeitiger erkennen und einvernehmliche Lösungen erarbeiten. Das kann mehr Akzeptanz für Entscheidungen schaffen und hilft langfristig auch, Geld zu sparen. Beteiligungsprozesse sind dann erfolgreich, wenn ihre Ergebnisse auch berücksichtigt und umgesetzt werden. Das können Moderatoren und Projektträger stimulieren, indem sie passende Werkzeuge zur Lern- und Ergebnistransfersicherung einsetzen. Sie kommen bereits bei der Auftragsklärung zum Einsatz und können bis in die Implementierungsphase hinein reichen. Das praxisorientierte „Methodenhandbuch Bürgerbeteiligung“ stellt dafür ein breites Set an Methoden vor, die von der Beteiligungsplanung bis zur Lern- und Ergebnistransfersicherung reichen und auch das Thema Online-Beteiligung berücksichtigen. Es richtet sich u. a. an kommunale Verwaltungen, Politik, Vereine, Bürgerinitiativen und Prozessgestalter.
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Methodenhandbuch Bürgerbeteiligung; 5