Architektur in Bosnien und Herzegowina.

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Die politisch-territoriale Existenz der beiden Regionen begann im 14. Jh., in dieser Zeit entstanden Siedlungen mit vielen heute noch erhaltenen Steinburgen. In der Türkenzeit ab 1463 erhielt die Architektur orientalische Impulse durch Bögen, Kuppeln und Minarette. Die spätere Verwaltung der österreichisch-ungarischen Monarchie brachte eine systematischere Ortsplanung und europäischen Baustil, wobei allerdings auch südländische Elemente übernommen wurden (maurischer Eklektizismus). Nach dem 1. Weltkrieg standen jugoslawische Architekten unter dem Einfluss der Wiener und Prager Schule. Die 1949 gegründete Architekturfakultät Sarajewo vertrat einen "wirtschaftlichen Funktionalismus". Der Architekt Ivan Straus hatte landesweit und international große Erfolge, er erbaute 1969 das flachkugelförmige Luftfahrtmuseum in Belgrad. Bedeutende Architekten sind Juraj Neidhardt (Landtagsgebäude) und Zlatko Ugljen (Moschee und Hotel bei Sarajewo), beeinflusst von Le Corbusier bzw. Aalto. (wt)

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Architekturentwicklung, Landesgeschichte, Burg, Baustil, Wettbewerb, Architekturschule, Architektur, Moderne, Stilelement, Wissenschaft/Grundlagen, Geschichte

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In: Architekt, (1986), Nr.11, S.497-500, Abb.

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Architekturentwicklung, Landesgeschichte, Burg, Baustil, Wettbewerb, Architekturschule, Architektur, Moderne, Stilelement, Wissenschaft/Grundlagen, Geschichte

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