Einpersonenhaushalte als Nachfragergruppen. Ledig, getrennt, verwitwet.
Hammonia
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Hammonia
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DE
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Hamburg
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0939-625X
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ZLB: Kws 510 ZB 6884
BBR: Z 143
BBR: Z 143
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Abstract
Laut Statistischem Bundesamt lebte im Jahr 2012 jede fünfte Person in Deutschland allein. Innerhalb von zehn Jahren ist der Anteil Alleinlebender somit um 40 Prozent gestiegen und wird auch künftig weiter ansteigen. Für die Wohnungswirtschaft stellt die Gruppe der Singles daher ein großes Potenzial dar. Das zeigt sich vor allem in den Großstädten und hier vor allem in den Stadtstaaten Berlin, Hamburg und Bremen. Die Studie "Wohntrends 2030" hat unter anderem die Wohnkonzepte unterschiedlicher Nachfragergruppen untersucht und kam in Bezug auf Alleinlebende zu folgenden Ergebnissen: Im Vergleich zur Gesamtbevölkerung haben die Einpersonenhaushalte unterdurchschnittlich häufig ein häusliches oder anspruchvolles Wohnkonzept. Ebenso verfügen Singles überdurchschnittlich häufig über ein bescheidenes Wohnkonzept. Das ist auf den hohen Anteil älterer Singles mit geringer Wohnkaufkraft zurückzuführen, der im Vergleich zu Mehrpersonenhaushalte um fünf Prozent höher liegt. Der Anteil der Einpersonenhaushalte mit einem funktionalen Wohnkonzept ist hingegen doppelt so groß wie in der Gesamtbevölkerung. Hier herrscht eine hohe Unzufriedenheit mit den Gegebenheiten auf dem Wohnungsmarkt. Die unterschiedlichen Wohnkonzepte zeigen, dass es "die Zielgruppe der Singles" nicht gibt. Und da Single nicht gleich Single ist und die Spannbreite der Wohnwünsche sehr weit auseinandergeht, werden in dem Beitrag die Ergebnisse der Wohntrends-Studie im Einzelnen spezifiziert.
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Journal
Die Wohnungswirtschaft
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Nr. 6
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S. 76-77