Nachhaltiges Siedlungsflächenmanagement. Endbericht.

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Datum

2009

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Herausgeber

Sprache (Orlis.pc)

DE

Erscheinungsort

Gießen

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EDOC

Autor:innen

Zusammenfassung

Gießen und Wetzlar sind nach dem Landesentwicklungsplan 2000 Oberzentren "in Funktionsverbindung" und haben in Folge des Forschungsvorhabens "Stadt 2030 Gießen-Wetzlar" eine kommunale Arbeitsgemeinschaft als Kooperationsplattform installiert. Parallel haben sich Umlandgemeinden zu Teilräumen formiert, die in verschiedenen Bereichen kooperieren. Im Bereich der Flächenpolitik ist bisher häufig eine offensive, bisher noch wachstumsorientierte Stoßrichtung verfolgt worden. In der Folge sind die Flächenausweisungen der vergangenen Jahre in der Gesamtbilanz umfangreich, jedoch hinsichtlich Zuschnitt und Qualitäten nicht den überregionalen Wettbewerbsansprüchen genügend. Gegenwärtig ist in der gesamten Stadtregion z. B. kein großflächiger Gewerbestandort verfügbar. Gleichzeitig sind erhebliche Potenziale der Innenentwicklung vorhanden: Die Konversion militärischer Liegenschaften in Gießen stellt sowohl eine Herausforderung als auch ein Flächenpotenzial von regionaler Bedeutung dar. Daher liegt in der Untersuchung der Nutzbarmachung dieser und weiterer Innenentwicklungspotenziale - sowohl in den Oberzentren, als auch in den Umlandgemeinden - ein wesentlicher Schwerpunkt des Forschungsprojekts. Die mittelhessische Regionalplanung arbeitet mit - aus der prognostizierten Bevölkerungsentwicklung abgeleiteten - am prognostizierten Bedarf ausgerichteten Siedlungsflächenausweisungen in Form von Zielen der Raumordnung. Sie gibt weiterhin Dichtewerte für die Wohnbauflächenentwicklung als Ziele der Raumordnung vor. Das Instrumentarium der Siedlungsplanung ist damit weit entwickelt. Allerdings weist die Flächeninanspruchnahme ein sehr hohes Niveau auf. In Hinblick auf das Modell eines nachhaltigen Siedlungsflächenmanagements wurden Strategien und Handlungsempfehlungen für die Stadtregion erarbeitet und mit den aktiven Kräften, die im Rahmen des Begleitausschusses des REFINA-Projekts mitwirken, diskutiert.

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Erscheinungsvermerk/Umfang

Seiten

XVI, 333 S.

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