Forschungsdefizite und neue Aufgaben der Zentralitätsforschung.

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Bonn

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0303-2493

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BBR: Z 703
ZLB: Zs 2548-4
IRB: Z 885
IfL: Z 73 - 1996,10

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Abstract

Wie nicht zuletzt Entwicklungsprozesse in den neuen Bundesländern mit einem unkontrollierten Wachstum von Einkaufszentren im suburbanen Raum zeigen, besteht akuter raumplanerischer Handlungsbedarf. Ob hierbei das Konzept der zentralen Orte weiterhin als Leitbild siedlungräumlicher Entwicklung tauglich ist, ist eine offene Frage, auch an die Geographie. Neben einigen grundsätzlichen Problemen zeigen sich hierbei eine Reihe von Forschungsdefiziten: Wie verträgt sich das Zentrale-Orte-Konzept mit dem Leitbild einer "endogenen" Regionalentwicklung? Welche Rolle spielen unternehmensorientierte Dienstleistungen im Gefüge zentraler Orte? Wie läßt sich sozial- bzw. lebensverlaufsspezifisches Versorgungsverhalten in einer "postfordistischen Erlebnisgesellschaft" in das Konzept integrieren? Wie läßt sich das Modell veränderten gesellschaftlichen Normen (u.a. zur Energieeinsparung und Verkehrsminimierung) anpassen? Eine Weiterentwicklung von Zentrale-Orte-Vorstellungen wird einerseits in Richtung einer Dynamisierung der Theorie, andererseits in die einer sozial- und verhaltenspsychologisch ausgerichteten Empirie erfolgen müssen. Entwickelt werden müssen Leitbilder zur künftigen Entwicklung von Standorten des Handels und der Dienstleistungen. - St.

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Nr.10

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S.691-699

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