Die rechtliche Behandlung der völkischen Minderheit in Schleswig-Holstein von 1866 bis 1914 unter besonderer Berücksichtigung der Rechtsprechung des Königlich Preußischen Oberverwaltungsgerichts.

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SEBI: 79/5661

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Im politischen Ringen der dänischen Minderheit in Schleswig-Holstein um die Wahrung der völkischen Identität, die Abwehr aller ,,Germanisierungsversuche'' und die Lösung Nordschleswigs aus dem preußischen Staatsverband war das Königlich Preußische Oberverwaltungsgericht zwischen 1866 und 1914 häufig Vermittler in Rechtsstreitigkeiten zwischen Vertretern der dänischen Minderheit und den lokalen Behörden, die ihre Kompetenzen oftmals in unzulässiger Weise überschritten.Vor allem auf dem kulturellen Sektor bot die Rechtsprechung des Oberverwaltungsgerichts auch nach Meinung dänischer Beobachter den preußischen Dänen Schutz vor Behördenwillkür.Andererseits jedoch belegt der Verfasser an zahlreichen Urteilen, daß das Oberverwaltungsgericht keine Zweifel an seiner Bereitschaft aufkommen ließ, mit allen legal zur Verfügung stehenden Mitteln gegen ernsthafte Separationsbestrebungen vorzugehen, wie es z.B. aus der Rechtsprechung zur Frage der politischen Vereinsbildung und der Staatsangehörigkeit deutlich wird. cb/difu

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Rechtsprechung, Minderheitenrecht, Oberverwaltungsgericht, Rechtsgeschichte, Verwaltungsrecht, Verfassungsrecht, Landesgeschichte

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Kiel: (1978), 192 S., Lit.

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Rechtsprechung, Minderheitenrecht, Oberverwaltungsgericht, Rechtsgeschichte, Verwaltungsrecht, Verfassungsrecht, Landesgeschichte

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