Die Transformation von Planwirtschaften in Geldwirtschaften. Ökonomische Kohärenz, Mindestschwelle der Transformation, außenwirtschaftliche Strategien.

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Berlin

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ZLB: 92/4430-4

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S

Abstract

In Planwirtschaften wird die ökonomische Kohärenz durch die quantitative Planung der Planungsbehörde unter der Bedingung der Vollauslastung von Ressourcen hergestellt. Geld spielt eine ausschließlich passive Rolle als Transaktionsmittel. Es kann in Planwirtschaften keine Wertaufbewahrungsfunktion übernehmen, da es weniger knapp als physische Ressourcen ist. In Geldwirtschaften stellt Geld die Kohärenz der Ökonomie her, wobei ausschließlich ein stabiles Geld diese Funktion übernehmen kann. Während des Transformationsprozesses kann die Dynamik einer Geldwirtschaft nur entstehen, nachdem einige zentrale Strukturelemente einer Geldwirtschaft eingeführt worden sind. Dabei handelt es sich vor allem um eine Geldverfassung, die die Knappheit des Geldes garantiert, und die Autonomie der Unternehmen, die gleichzeitig einer harten Budgetrestriktion ausgesetzt sind. Nachdem eine Mindestschwelle zur Erzeugung der Logik einer Geldwirtschaft eingeführt ist, kann der Transformationsprozeß einer gradualistischen Strategie oder einer Schocktherapie folgen. In Bezug auf außenwirtschaftliche Aspekte sollten die ehemaligen Planwirtschaften eine Unterbewertung ihrer Währungen anstreben, um dem Schicksal der Länder der Dritten Welt zu entgehen, die über Kapitalimporte und über Defizite in der Handelsbilanz einen Entwicklungsprozeß einleiten wollten. difu

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46 S.

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Discussion papers; FSI 90-9