Möglichkeiten psychosozialer Beratung von Flüchtlingen.

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ZLB: 97/134

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DI
S

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Abstract

Die in den neuen Asylgesetzen verankerte "Drittstaatenklausel" schafft heute eine Situation, nach der ein Asylantrag mit Aussicht auf Erfolg kaum noch zu stellen ist. Gerade der großen Zahl von Flüchtlingen, deren Flucht vielfach einschneidende persönliche Erlebnisse vorausgingen und deren Fluchtweg mit einer Vielzahl von Schwierigkeiten verbunden war, wird damit ein erhöhter Grad an psychischem Druck zugemutet, der sich auch bei späteren sozialen Eingliederungsprozessen bemerkbar macht. Damit es in letzterem Punkt nicht zu erheblichen Komplikationen kommt, muß eine Möglichkeit an psychosozialer Beratung für Flüchtlinge gewährleistet werden. Der Autor untersuchte dies auch am Beispiel der Kontakt- und Beratungsstelle für außereuropäische Flüchtlinge e.V. (KuB) in Berlin für den Untersuchungszeitraum von 1983 bis 1990. Dabei ging es vordergründig um den Gesichtspunkt der Herausbildung eines kollektiven Handlungsverständnisses. Aber auch Themen wie das Verhältnis der KuB zur Berliner Senatspolitik, ferner soziale Arbeit, Politik und Rassismus, die nicht unmittelbar durch die KuB beeinflußbar sind, werden auf ihre Relevanz hin untersucht. mabo/difu

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247 S.

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Wissenschaftliche Schriften. Psychologie