Städtische Räume zwischen Aufwertung und Ausschließung. Zur Position Sozialer Arbeit in einem "Regime der Umstrukturierung". Eine Fallanalyse am Beispiel Hamburg-Wilhelmsburg.

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Die Arbeit untersucht die Möglichkeiten Sozialer Arbeit in segregierten städtischen Gebieten unter den Bedingungen der Festivalisierung von Stadtentwicklungspolitik. Der Hamburger Stadtteil Wilhelmsburg, bisher vorrangig als "benachteiligtes" oder "gefährliches" Gebiet charakterisiert, stand bis zum Jahr 2013 im Mittelpunkt des Rahmenprogramms "Sprung über die Elbe". Wenn ein solches Gebiet mit dem Repertoire der unternehmerischen Stadtpolitik entwickelt wird, verändert sich das Verhältnis von Sozialer Arbeit und Stadtentwicklungspolitik. Eine zentrale Fragestellung der Arbeit beschäftigt sich mit der Veränderung der institutionellen Landschaft in Stadtentwicklungsprozessen: Welche Ausgangslage findet Soziale Arbeit in segregierten Gebieten unter den Bedingungen einer neoliberalisierten Stadtpolitik vor? Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Untersuchung der Zugänglichkeit von Ressourcen, die die BewohnerInnen des Gebiets für ihre räumliche Reproduktion einsetzen können. Die Arbeit beruht auf einem induktiven Vorgehen und besteht aus mehreren empirischen Untersuchungen, die sich auf Teilfragestellungen beziehen. Die Analyse des programmatischen Vorgehens bedient sich einer diskursanalytischen Dokumentenanalyse und der Auswertung von Experteninterviews. Für Veränderungen, die auf die Ressourcenzugänge von BewohnerInnen von segregierten städtischen Gebieten abzielen, kamen leitfadengestützte narrative Interviews zum. Diese Fallanalyse steht in einer Tradition der Untersuchung gesellschaftlicher Veränderungen aus der Perspektive "from below". Das konkrete und situierte Beforschen eines Stadtentwicklungsprozesses, der zu einem nicht unbeträchtlichen Anteil auf der diskursiven Ebene ausgetragen wird, wird als "Eingreifende Sozialforschung" entwickelt.

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308 S.

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