Das Nachfragepotenzial nach Wohnungsneubau bleibt hoch.
Gemeindetag Baden-Württemberg
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Gemeindetag Baden-Württemberg
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DE
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Stuttgart
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ZLB: Kws 700 ZB 6762
BBR: Z 333
BBR: Z 333
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Abstract
Mit dem Zensus 2011 liegen erstmals seit etwa einem Vierteljahrhundert wieder verlässliche Angaben zur Bevölkerungs- und Wohnungssituation vor. Die Ergebnisse der Bevölkerungs-, Gebäude- und Wohnungszählung waren zunächst überraschend: Nur noch 80,2 Millionen Menschen lebten zum Stichtag 9. Mai 2011 in der Bundesrepublik Deutschland, das sind rund 1,5 Millionen weniger als gedacht. Größer als zuvor angenommen war dagegen die Zahl der Wohnungen in Deutschland: Es wurden 500.000 mehr gezählt als erwartet. Für Baden-Württemberg waren die Ergebnisse ähnlich: Knapp 300.000 Einwohner weniger und 50.000 Wohnungen mehr. Auf den ersten Blick ließ sich das Ergebnis auf die einfache Formel bringen, dass weniger Einwohner und mehr Wohnungen für Entspannung auf dem Wohnungsmarkt stehen. In dem Beitrag wird aufgezeigt, dass aus dem Zensus keine vorschnellen Schlußfolgerungen gezogen werden sollten. Denn zusammengesetzt aus den Komponenten Wohnungsneubedarf, individuelle Wohnwünsche, Ersatzbedarf, Nachholbedarf und sonstigen Gründen sowie aus dem Blickwinkel der kleinräumigen Betrachtung, zeigt sich insgesamt ein unverändert hohes Nachfragepotenzial nach Wohnungsneubau. Der Beitrag stützt sich auf eine Studie des Leibniz-Instituts für ökologische Raumentwicklung (IÖR), die im Auftrag Baden-Württembergischer Bausparkassen (ARGE) erarbeitet wurde. Die Studie bezieht weiter gehende Analysen auf der Bundesebene und insbesondere auf der Gemeindeebene in Baden-Württemberg ein, die zwischenzeitlich im IÖR durchgeführt wurden.
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Journal
Die Gemeinde
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Nr. 2
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S. 86-90